Therapieangebot

Funktionelle Bewegungsanalyse

Eine gezielte Analyse der Bewegung ist für die Wahl der richtigen Therapie von Nöten. Sowohl präventiv (vorbeugend), als auch nach Verletzungen oder Operationen ist es wichtig zu Therapiebeginn Bewegungsabläufe zu analysieren, um dann das optimale Behandlungsdesign zu erstellen. Das Ziel sollte (neben Schmerzreduktion, Kräftigung,…) sein, Bewegungsabläufe ökonomisch zu gestalten, um sie so zu optimieren. Dadurch kann Überlastungen oder Verletzungen vorgebeugt werden.

Ganganalyse

Mit Hilfe der Ganganalyse (gait analysis) wird die natürliche Fortbewegungsart des Menschen (das Gehen) beschrieben und es werden Abweichungen festgestellt. Durch eine gezielte Analyse mit spezifischem Training, kann das Gehen effizienter gestaltet werden und Beschwerden in der unteren Extremität, aber auch in der Wirbelsäule vorgebeugt bzw. reduziert und in Folge beseitigt werden.

Spezifisches Muskelaufbautraining

Im Laufe des Lebens macht jeder Mensch sehr individuelle Bewegungserfahrungen. Dadurch kann es zu muskulären Dysbalancen kommen. Um Bewegungsabläufe nach Verletzungen oder Operationen zu optimieren, ist es wichtig gezielt zu kräftigen, um Folgebeschwerden vorzubeugen.

Manuelle Therapie

Die genaue Untersuchung – der Clinical Reasoning Prozess – stellt den vielleicht wichtigsten Teil des Konzeptes dar, da dabei versucht wird, die Verbindung der Symptome des/der PatientenInzur Quelle der Beschwerden herzustellen. Sie setzt sich dabei aus verschiedenen Abschnitten zusammen und führt zu einer vorläufigen Hypothese (Diagnose). Im Rahmen der ersten Behandlungssitzung wird die identifizierte Struktur mit einer sogenannten Probebehandlung therapiert. Bei entsprechendem Behandlungserfolg (Kontrollteste während der Behandlung dienen der Überprüfung des unmittelbaren und mittelbaren Behandlungseffektes bzw. ob die angewandte Behandlungstechnik indiziert ist oder nicht) ergibt sich dadurch die sogenannte Aktualitätsdiagnose, die die Erstellung eines individuellen Behandlungsplanes ermöglicht.

Grundsätzlich können mit der Manuellen Therapie Störungen, die sich im arthro (Gelenk)-, neuro- und/oder muskulären System befinden, behandelt werden, sei es durch Symptomlindernde Techniken (Schmerzreduktion), Mobilisierende Techniken, Stabilisierende Techniken, Selbstübungen (Automobilisation, Autostretching etc.), dosiertem Belastungstraining bis hin zur mdeizinischen Trainingstherapie.

Ziel ist eine möglichst optimale, der Ursache angepasste Wiederherstellung der Gesundheit des Patienten unter Beachtung der physiologischen, pathophysiologischen und anatomischen Gesichtspunkte.

Diese Form von Therapie ist in der Regel eine sanfte Behandlungsart und wird meistens mit aktiven Übungen kombiniert.

Bobath Therapie (IBITA-anerkannt)

Das Bobath Konzept ist eine lösungsorientierte Herangehensweise an die Befundaufnahme und die Behandlung von Individuen mit funktionellen Störungen, Bewegungsstörungen und Störungen der posturalen Kontrolle aufgrund einer Läsion im Zentralnervensystem. (IBITA 1996, Panturin 2001, Brock et al 2002, Raine2006)
Das Bobathkonzept ist ein Konzept und keine Methode. Es beinhaltet also keine vorgeschriebenen Techniken, Methoden oder Übungen, die mit allen Patienten in gleicher Weise zu absolvieren sind, sondern es berücksichtigt vielmehr die individuellen Möglichkeiten und Grenzen eines Patienten und bezieht diese unter Anwendung einiger Prinzipien in der Therapie ein.

Kinesiologisches Taping (K-Taping)

Bei dieser Form des „Tapens“ wird ein elastisches „Tape“ aus Baumwolle verwendet. Es ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden (elastisch), aufgrund der Elastizität wird über die Hautrezeptoren Einfluss auf die Propriozeption bzw. auf die Muskelfunktion genommen ohne die physiologische Bewegungsfähigkeit des Körpers einzuschränken. Der Grundgedanke ist die körpereigenen Heilungsprozesse des Körpers zu unterstützen.

Durch die unterschiedlichen Anlagetechniken ist es möglich neben der Muskulatur auch andere Strukturen wie Ligamenti (Bänder), Lymphsystem und Faszien zu beeinflussen.

Triggerpunkttherapie

Die Triggerpunkttherapie lässt sich im weiteren Sinne auch zu den manualtherapeutischen Techniken zählen.

Bei Triggerpunkten handelt es sich um sehr kleine, lokal begrenzte Muskelverhärtungen in einem verspannten Muskelfaserbündel. An dieser Stelle kommt es zu Veränderungen des Muskelstoffwechsels, zu einer Dauerkontraktion, zu einer Sauerstoffmangelversorgung, sozusagen einer Energiekrise des Muskels. Der Name leitet sich aus dem Englischen „to trigger“ ab und bedeutet „auslösen“. Gemeint ist damit, dass durch die Aktivität dieser Triggerpunkte Schmerzen in entfernten Körperregionen.ausgelöst werden können. Diese Punkte können in größerer Anzahl in einem Muskel oder aber auch in verschiedenen Muskeln – man spricht von myofaszialen Ketten – auftreten. Triggerpunkte spielen bei fast allen Schmerzen des Bewegungsapparates eine große Rolle. Ziel der Therapie ist es, diese permanent kontrahierten Muskelfasern zu deaktivieren und anschließend ein Therapie- sowie Heimprogramm zu erstellen, um ein Rezidiv durch ungünstige Arbeitshaltung, mangelhaften Trainingszustand oder dauerhaft verkürzte bzw. fehlbelastete Muskulatur, zu vermeiden.

Durch den erhobenen Befund lassen sich die relevanten Triggerpunkte eingrenzen und mit einer lokalen Druckbehandlung, die leider schmerzhaft ist, systematisch und effektiv beseitigen. Während  dieser Behandlung wird das Schmerzbild des/der PatientenIn reproduziert und beweist die Zusammengehörigkeit zwischen Schmerz und dafür verantwortlichen Muskel.

Eine Sonderform der Triggerpunkttherapie wäre das Dry Needling

Sturzprophylaxe

Unter Sturzprophylaxe versteht man Maßnahmen zur Vorbeugung und Vermeidung von Stürzen.

Besonders bei älteren Personen kann das Gleichgewicht beeinträchtigt und die Kraft, aufgrund verschiedenster Ursachen reduziert sein. In der Therapie kann unter Berücksichtigung Alters- und Krankheitsbedingter Veränderungen durch gezieltes, regelmäßiges Training die Balancefähigkeit verbessert und die Muskulatur gekräftigt werden. Dadurch lernen Patienten ihre eigenen Fähigkeiten wieder besser einzuschätzen und einzusetzen und Angst wird reduziert.

Osteopathie

Nähere Informationen finden Sie unter www.graz-osteopathie.at

Physikalische Therapiemaßnahmen

Wie: Elektrotherapie, Magnetfeld Ultraschall und Fango/Moorpackungen

Massagen und Lymphdrainagen

Zusatzinformationen

Hausbesuche (auf Anfrage)

Gruppengymnastik: Wirbelsäulengymnastik (auf Anfrage)

Patienteninformation

Ärztliche Zuweisung

Für die Inanspruchnahme einer physiotherapeutischen Behandlung ist eine Zuweisung durch einen Haus- oder Facharzt erforderlich.

Bei den meisten Krankenkassen muss eine chefärztliche Bewilligung für die Therapie eingeholt werden.

GKK versicherte: In der Regel besteht eine Therapieserie aus 7 Einheiten. Wenn Sie innerhalb der letzten 13 Wochen keine Physiotherapie in Anspruch genommen haben, ist keine chefärztliche Bewilligung von Nöten, ansonsten muss eine Bewilligung eingeholt werden.

Die Preise richten sich nach Dauer der Behandlung. Für genauere Informationen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.

Es handelt sich um eine Wahlphysiotherapie, daher gibt es keine Direktverrechnung mit den Krankenkassen. Die Kosten für die Behandlung müssen zuerst selbst übernommen werden, und können dann mit der jeweiligen Krankenkasse teilrückverrechnet werden. Über die Möglichkeit einer Restkostenübernahme, können Sie sich bei Ihrer Zusatzversicherung informieren.

Informationen zur Behandlung

Die Dauer der Therapieeinheit ist von Zuweisung und Diagnose abhängig. In der Regel dauert eine Einheit zwischen 30 und 45 Minuten.

Bitte bringen Sie beim ersten Termin Ihre Zuweisung, Befunde und ein Handtuch mit.

Termine

Bitte beachten Sie, dass wir vereinbarte Termine für Sie reservieren. Vereinbarte Termine sind verbindlich. Sollten Sie einen Termin aus dringenden, nachvollziehbaren Gründen nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie diesen zumindest 48 Stunden vorher abzusagen um ihn gegebenenfalls weitergeben zu können, ansonsten wird Ihnen der Termin in Rechnung gestellt.

„Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“
(Teresa von Avila)

Ingrid Brauchart
Dipl. Physiotherapeutin OMT,
Akademische Gerontologin
Tel.: +43 (0) 316 295284
E-Mail: ingrid.brauchart@utanet.at
Termine nach Vereinbarung

Elisabeth Hödl-Majcenovic
Dipl. Physiotherapeutin,
Osteopathin
Tel.: +43 (0) 650 5 13 83 00
E-Mail: elisabeth@graz-physiotherapie.at
Termine nach Vereinbarung

Cornelia Kunnert
Dipl. Physiotherapeutin,
CRAFTA Therapeutin
Tel.: +43 (0) 699 18148401
E-Mail: cornelia.kunnert@gmx.at
Termine nach Vereinbarung